
Traeos? Hö? Ja. Mir gings genauso. Aber siehe da. Die waren schonmal Vorband für The Locust und releasen ihre neue Scheibe auf Ampire Rec., das Label auf dem auch die Endnote Platte erschienen ist. Mnemosyne heißt das gute Stück und ist nach ihrer sehr gelobten [ Demo of the Month im METAL HAMMER und Heavy Magazine ] “The Aion Drive – EP” ihr bis dato zweites Release.
Ja, was erwartet den gepflegten Hörer bei dieser Platte? Düsterer Posthardcore der den großen Amerikanern in nichts nachhängt, nein, mir eigentlich sogar besser gefällt. Traeos schufen mit Mnemosyne eine verdammt gute Debüt-LP. Sie schaffen den Balanceakt aus atmosphärischen und Powerparts geradezu spielend, ohne dabei falsch, oder uninnovativ zu klingen und das in dem ziemlich überfüllten Land der Posthardcore-Bands. Wem Underoath sowieso schon immer zu luschig und zu Sellout waren und man muss zugeben…. Aaron geht einem schon aufen Sack, sollte sich diese Scheibe auf jeden Fall mal geben. Ich werde es mir gerne noch ein Paar mal mehr anhören.

Yes. Endlich ist es soweit. Unsere Freunde des deutschen Indiepopgefrickels bringen eine 4-Way Split raus die es in sich hat. Mit dabei sind die Jungs von Planke,Käfer K ,Jan.Tenner und Alia. Also unterm Strich liest sich das ja schonmal gut. Aber wie hört sich das an? Und wie sieht das aus? Sowohl als auch top kann man nur sagen. Artwork im Pingudesign sieht echt gut aus und die Lp kommt auch noch mit CD, Downloadcodes sind sowieso nur für Prolls.
Am meisten drauf gewartet und jetzt als erste behandelt: Planke. Nachdem sich alle auf ihren Song “Kreide auf Asphalt” von der 4-Way Split mit Matula und Co. abgefeiert haben passierte….. erstmal nichts. Aber jetzt hauen sie gleich drei Songs raus die zwar ne ganze Ecke “düsterer” klingen, aber das tut diesen Songs so gar nichts an, sondern schenkt ihnen einen schönen Tiefgang.
Wer nun das Glück hatte sich bereits die Toursplit von Alia und Käfer K zu holen wird auf dieser Split nicht überrascht was diese Bands angeht. So sind es doch die gleichen Songs wie auf der CDR. Käfer K spielen wie schon auf ihrer “Weg Vom Meehr” – EP Charmanten Küstenpop der hier und da an die Kollegen von Turbostaat erinnert ohne seine Wurzeln im Friesland zu vergessen.
Wer Alia allerdings noch als Athmosphericscreamo im Gedächtniss hat wird sich wundern. Wo geschrien ward, wird nun gesungen. Die Athmosphäre bleibt allerdings. Also Athmosphericdeutschpop kann man es nennen.
Dann bleiben da noch Jan.Tenner. Was soll man da sagen. Toptypen. Topmusik. Eine Band die Star Wars in ihre Texte aufnimmt, einen Titel auf der Locked.Groove Compilation hat und deren Lieder du andauernd unbewusst auf dem mitsummst. Sie machen luftig leichten Indiepop. Ja. So beschreib ich das.
Eine verdammt gute Mischung von IndiePop wartet auf euch bei Lala Records. Der Tobi hat echt ein Händchen für sowas.
J.

Ehrenmord sind zwei Jungs auf Frankfurt und sie machen Stonertrash. Klingt verdammt komisch und ist es auch. Also im Sinne von witzig. Ihre Texte erinnern jeden hörer nämlich an Antitainment. …scheitern am Alphabeth ist ihr bis dato erstes Releases und kommt als D.I.Y. CDr daher. Zwöf Titel innerhalb von ca. 15 Minuten runterzuklopfen deutet dann natürlich auf eins daher. Songs die nicht viel länger als eine Minute gehen! In dieser Minute schaffen die Jungs es jedesmal durch eine gute Art von eingängigkeit sich direkt in euren Gehörgang festzubeißen. Nebst dessen lässt ihr Sound nichts zu wünschen übrig. Er ist einfach nur fett und der Bass fehlt mir an keiner Stelle. Den Rest tut die einfach sau gute Produktion. Wer auf Bands steht die sich selbst nicht alzu ernst nehmen und gerne auch mal nen bisschen Clutch oder Kollegen, dann aber mit Geschrei, hört ist hier einfach nur gut aufgehoben.
Ich schmeiß die Platte jetzt mal wieder an und geh Kinder im Bällebad verkloppen.
Yes.
//Myspace
J.
Es wird mal wieder Zeit für ein Review und wenn die Bands einen darum bitten macht man das natürlich umso lieber.
So geschehen im Fall Knock you down, dead. Das sind 5 Jungs aus Deutschland voller Überraschungen.
Beispiel Myspace: Da dachte ich zuerst: “Na gut, mal schauen…”, Song angehört, gestaunt, Demo CD schicken lassen.
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